Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei. Und ohne diese Erfindung vor über 50 Jahren wäre die industrielle Wurstverarbeitung gar nicht möglich: Den Metallclip zur Verschließung der Wurstenden. Dieser kommt aus Gedern und ist heute in nahezu allen Varianten zu haben. Grund genug für die Junge Union, sich gemeinsam mit dem Ersten Kreisbeigeordneten Jan Weckler genauer über den Weltmarktführer am Vulkanradweg zu informieren.
„Wir sind beeindruckt, welche Komplexität hinter der Produktion eines Verschlussclips steckt und dieser, wenn man eine Wurst mit Clipverschluss irgendwo auf der Welt kauft, mit großer Sicherheit aus Gedern stammt“, beschreibt Patrick Appel, Kreisvorsitzender der Jungen Union Wetterau, seine Eindrücke nach einem Rundgang durch das Werksgelände. Die Produktion erinnere stark an die einer Autofertigungsstraße, mit automatisierten Systemen und der just-in-time Produktion. Neben der Führung über das Werksgelände informierte Klaus Hein, Mitglied der Geschäftsleitung, die Jungpolitiker vor allem über die Firmengeschichte des traditionsreichen Familienunternehmens.
Auch lernten die jungen Christdemokraten, dass Poly-clip Systeme global aufgestellt sei, ohne seine Wurzeln zu vergessen. Neben dem Firmensitz in Hattersheim und der Produktion in Gedern habe sie ebenso Werke in einigen anderen Ländern.
So plane poly-clip Systeme einen sukzessiven Umbau seines Werkes in Gedern, damit das Familienunternehmen weiterhin seine Führungsposition innehaben kann. „Wir sind froh, einen solchen Arbeitgeber, der sich auch mit der Region identifiziert und ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor in der östlichen Wetterau darstellt, hier vor Ort zu haben“, bedankt sich Appel für den Informationsbesuch.

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